19.01.2020, Daheme, wie der Sachse sacht...

Sonntag, 19.01.2020

Seit gestern wieder in Leipzig, geht es doch am Dienstag, dem 21.01.2020, schon wieder weiter... Dieses Mal werde ich allein nach VietNam zu unserer dortigen Familie Nguyen in PhuLy/HaNam reisen. Vor 2 Jahren noch hatten wir, nach der über aus herzlichen Aufnahme bei der Familie Nguyen, das Versprechen gegeben das wir wieder kommen zum TET-Fest. Nun fliege ich allein weil Sylvine nicht genug Urlaub hat dafür in diesem Jahr. Schade, aber eben nicht zu ändern. Wohl dem der keine Urlaubscheine mehr braucht... Am Dienstag fliege ich von Leipzig mit LufthansaRegional nach Frankfurt. Dort wechsele ich von Terminal 1 nach 2 und fliege mit VietNam Airlines nach HaNoi. Dort werde ich dann von meinem Freund Hữu Biển mit dem Taxi abgeholt und wir fahren nach PhuLy.

Das TET-Fest, buddhistisches Neujahrsfest, ist das größte Fest im Leben der Vietnamesen, egal welche Religion sie praktizieren. Für mich, der den Buddhismus praktiziert, ist es eine Freude und Ehre mit ihnen dieses Fest gemeinsam zu feiern.  Es herrscht dann im Land eine Stimmung und Freude die unbeschreiblich sind.Fahnen, Blumenschmuck, Musik und Tanz, Pures Leben. So etwas ist für uns hier kaum vorstellbar wie intensiv die Menschen es begehen. Zu diesem Fest sehen sich die Familien und Freunde um es gemeinsam mit einander zu feiern. Dazu gehört dann ein Festessen welches für uns fantastisch war. Selbst unsere Erfahrungen hier mit dem vietnamesischen Essen wurden dort bei weitem übertroffen. 
Wer mag, begleite mich hier im Blog, ich werde berichten und Bilder einstellen...

💥Chuc mung nam moi 2020💥...         Szambo 🇻🇳😍🇻🇳

18.01.2020, Rückkehr nach Deutschland...

Samstag, 18.01.2020

... bei mir immer wieder nur mit einem weinenden Auge! Warum, später mal... Nach unserem Transit in Singapore sind wir mit einem nagelneuen Airbus A350-900 pünktlich um 0:25 Uhr auf den letzten Trail . Über die Sundastrasse , die nördlichen AdamanenInseln, quer durch Indien, kurz über Pakistan, Afghanistan, südlich von Kabul und Herat zum KaspischenMeer, südlich Baku durch Georgien an Tiflis vorbei, der türkischen Nordküste folgend direkt nach Bulgarien, Ungarn, Österreich. Bei Salzburg erreichten wir dann Deutschland und kurz darauf landeten wir nach 10335 km und 12,5Stunden Flugzeit in München. Terminal gewechselt, am Gate G27 den Anschlussflieger der LufthansaRegional nach Leipzig genutzt und um 8:50 Uhr waren wir dann am Ziel der Rückreise. Unser Fahrer erwartete uns bereits und brachte uns die letzte Strecke sicher nach Hause. Das war es mit NewZealand dann. Unsere Satelliten B&S verabschiedeten sich dann bald in ihre eigene Umlaufbahn in Hannover und Bad Dürkheim...

Abschließend bin ich froh und erleichtert das alles gut gegangen ist, keiner krank wurde, einen Unfall hatte oder sonstiges...

Und nun Schluss mit Genuß, es grüßt vom heimatlichen Sofa, 

euer Szambo...😉

17.01.2020, Nachtrag dazu...

Samstag, 18.01.2020

Recht spät sind wir von Muriwai dann nach Remuera gefahren. Da wir dort am Nachmittag gepackt hatten und nochmals einer ausgiebigen ShowerTime frönten konnten wir den Tag dann entspannt beschließen. Am 17. Januar dann sind wir gegen 9:30 Uhr einmal quer durch Auckland ins Depot nach Mangere gefahren. Dabei wurden die Camper noch voll getankt an der Tanke in der Greenlane East, das war dann der letzte 100er $ der so geopfert wurde. Die Rückgabe im Depot von LuckyRentals verlief total easypeasy, ohne Beanstandungen und der gereinigte und ordentliche Zustand bei Abgabe wurde lobend heraus gestellt vom Lad. Anschließend wurden wir zum Airport gebracht und direkt im DepartureTrakt abgesetzt. Erstmals haben wir dann am Automaten unsere Tickets und Gepäckaufkleber gedruckt beim eCheckIn. Ging reibungslos für alle. Gepäck Aufgabe dann am Counter, anschließend noch ein Mittagessen bevor wir durch die Sicherheitsschleuse in den Abflugbereich kamen. Am Gate 15 stand dann schon ein A380 von SingaporeAirlines bereit. Mit kurzer Verspätung hob dieser dann ab zu seinem 9,5 Stunden Flug nach Singapore- Changi wo wir abends um 21 Uhr an kamen. Der Weiterflug nach München ging um 0:25 Uhr...

Repeat zum 17.01. ...Szambo 😉 

16.01.2020, MuriwaiBeach und Remuera

Donnerstag, 16.01.2020

Seit gestern Abend sind wir hier in Muriwai Beach auf dem total umgebauten Campground. Alles Nagel neu wie es aussieht. Das letztmal hier war vor 15 Jahren , nun sieht alles ganz anders aus. Heute in der Frühe war ich schon am Beach, die Surfer waren unterwegs in den Wellen, keine Leute am Strand und die Seevögel saßen im Sand und ruhten sich aus. Herrlich! Nun sind B&S auf meine Empfehlung hin zur Gannettkolonie und an den schwarzen Strand. Mal hören wie es ihnen gefallen hat. Nachher werden wir von hier aus dann über Kumeu zum SH16 fahren in Richtung Auckland, dort auf dem MW1 in Richtung Süden bis zur Greenlane und dann in den Stadtteil Remuera . Hier liegt mitten in AKL ein kleiner Campingplatz der schon von jeher der letzte Platz vor der Heimreise ist. Er liegt ziemlich zentral, ruhig, in der Nähe zum Depot von LuckyRentals in Mangere. Heute Abend wird dann bei einer Flasche Wein das Reisegepäck fertig gemacht, der CamperVan nochmals ordentlich gereinigt um ihn sauber wieder abzugeben. Morgen dann sind wir gegen 10 Uhr im Depot angemeldet zur Abgabe. Der Transfer vom Depot zum Airport dauert dann nur noch wenige Minuten. Da wir zwei Stunden vor Abflug im Flughafen sein müssen (Internationale Flüge) ist genug Zeit das Gepäck auf zugeben, die Tickets zu lösen und in aller Ruhe nach dem letzten Bier einzuchecken. Wenn möglich werde ich morgen noch berichten. Abflug Wildgehege 15 Uhr sein nach Singapore, von dort nach München und weiter nach Leipzig, wo wir am Samstag um 9 Uhr ankommen werden.

Haltet aus, ich blogge weiter so fern ich Wifi nutzen kann, Szambo...😉

15.01.2020, Einbrecher an unserem Van!

Mittwoch, 15.01.2020

In all den Jahren die ich Neuseeland seit 1998 bereise ist mir so etwas noch nicht vorgekommen. Schockierend! Gestern Abend hatten wir zwei Einbrecher hier am Van. Doch zuerst die Story... Wir hatten den Abwasch in der Küche getätigt, Sylvine nochmals zur Toi, ich die Fahrertür verschlossen, unsere Sachen im Van verstaut und dann bevor ich zur Toi bin die offene Heckklappe zu gemacht. Als ich von der Toi zurück bin steht Madame mit Panik im Gesicht am Auto welches verschlossen war. Oh Schreck, das hat eine Zentralveriegelung und mit dem zuklappen  der Heckklappe wurde diese ausgelöst. Dumm war nur das der Autoschlüssel, ordentlich wie ich bin, an seinem Platz im Inneren hing. Was tun, klar irgendwie das Auto öffnen, aber wie? Der Schlüssel vom anderen Van half nicht weiter. So suchte ich die mir schwächste Stelle der Fenster aus zum Einbrechen. Mittels Multitool von Bernie und einem Eisensägenblatt vom Platzbesitzer,wurde erst die Plastikblende, dann die AluBolzen der Scheibenverriegelung bearbeitet, bevor der Schnapper nach innen gedrückt werden konnte. Da es langsam dunkelte wurden die letzten Handgriffe mit Taschenlampen Beleuchtung erledigt. Ein Griff hinein und die Seitentür war offen, die Nachtruhe im eigenen Van gesichert und eine mögliche Reparatur besprochen. Das wird heute erledigt mittels Silikon, verkleben der der Teile an dem Platz der Seitenscheibe und schon sollte der Einbruch unsichtbar sein. Hier kann man sehen das in jedem von uns eine zielgerichtete kriminelle Energie steckt die in solchen Situationen im positiven Angewendet werden kann...

Es grüßt dass EinbrecherDuo Szambo und Bernie_ 🙄

14.01.2020, Whangarei erleben...

Dienstag, 14.01.2020

Nach geruhsamer, aber sehr warmer Nacht sind wir erst spät in die Gänge gekommen. So waren wir dann auch erst um 9:30 Uhr mit dem Frühstück fertig. B & S sind zu den WhangareiFalls und den anschliessenden kleinen Park gewandert. Wir haben bis gegen 13:30 Uhr hier herum gedämmert und sind dann in die Stadt gefahren um das Warenangebot und Café zu prüfen ...

Zurück in Tikipunga dann erst einmal ausruhend in die Ruhestellung, Beine lang und hoch gelegt, Kopf in den Nacken, Augen zu und "Nachdenken". Nun bin ich erfrischt und kann für euch den Blog schreiben. Das Bild von heute ist in einer Passage entstanden,die Bilder des Ford PickUp vor einer SpecialGarage eines örtlichen Tuners. Hat mir gut gefallen der alte PickUp.

Ok, morgen werden wir Rita und Felix sehen wenn wir zur Rita ins Pflegeheim fahren. Anschließend setzen wir die Reise nach MuriwaiBeach fort um dann dort zu Übernachten.

Letzter Gruß aus dem FarNorth vom Szambo...😉

13.01.2020, On the Road again to South...

Montag, 13.01.2020

Montagmorgen, gleich ist es so weit. Aufstehen um 7 Uhr, Tee gekocht, den Van verräumt, kleines Frühstück mit Pretzel Bows. Da wir uns um 9 Uhr zum Frühstück im BoatieCafe in Opua mit dem Satelliten verabredet hatten, sind wir auch rechtzeitig aufgebrochen und dort gewesen. Nach dem Café ein kurzer Stroll um das Angebotvon Burnsco, einem Zubehöranbieter für "Fishing,Sailing and Outdoor" zu prüfen. Ich fand zwar schöne Dinge, schienen mir aber alle überteuert vom Preis her. Später dann führte unser Fahrt dem SH11 folgend bis Kawakawa, dort wurde getankt und weiter ging es bis Hikurangi auf dem SH1. Die narrow and winding road endete inWoolleysBay wo wir pausierten und einen ausgiebigen Strandgang machten. Nachher war es nicht mehr weit nach Tutukaka, einem sehr beliebten Diving- and Fishingspot, hier an der Küste. Getaucht wird im Meeresschutzgebiet um Poor Knights Islands. Gefischt wird von Tutukaka Harbour auf Hochsee auf den begehrten Blue Marlin oder Big Tuna. Sehr angesagt, die zahlen richtig viel Geld dafür und wir haben schon vor Jahren tolle Fänge gesehen wo für Fischhändler von Auckland kamen um die Fänge auf zukaufen für den Export nach Japan! Der obligatorische Café Stop wurde ein gehalten bevor wir über Tikipunga nach Whangarei zum Einkauf fuhren. Später dann zurück nach Tikipunga auf unseren Stammplatz "WhangareiFalls". Hier haben wir wieder zwei gute Stellplätze im Schatten von Pohutukawas bekommen. Herrlich bei der heutigen Hitze von 28*C. Bierchen, relaxen, Showertime und dann den Tag ruhig ausklingen lassen. Okidoki, morgen dann mehr von uns hier.

Read more...Szambo 😎

12.01.2020, Sonntag...NIX tun ...

Montag, 13.01.2020

Heute am Sonntag haben wir auf christliche Weise der Woche gedient. Inne gehalten, nichts, aber auch gar nichts getan, außer dem Wunsch von Ernesto zu seiner Geburtstagsparty zu kommen. Also unser süßes Tun abgebrochen und nach Opua in den Boatclub gefahren. Dort hatte sich schon eine kleine Gesellschaft eingefunden um zu " feiern". In NZ ist es üblich daddies geladenen Gäste, wenn öffentlich gefeiert wird, ihren Verzehr selbst bezahlen. Wenn man/frau Glück hat spendiert derGefeierte eine Runde, auf sein Wohl! War aber nicht unser Problem, Ernesto bekam sein Geschenk, eine Flasche Grant für die Boatbar der LIBERTEE.  Ichhatte einen NZ Burger und ein "Fish'n'Cips" für Madame...

Unser Abschied aus der Bay of Islands dann schon Abends da die 2 am nächsten Morgen ihrer Arbeit nach gehen mußten (Bad working...🥴). Ok, also zurück zu unserm Top10, Nachtruhe gegen 21 Uhr, es war eine sehr warme Nacht und kühlte sich selbst gegen Morgen nur wenig ab.

Szambo, 😉

11.01.2020, TallShipRace mal anders...

Samstag, 11.01.2020

...aber nur für uns. Heute in der Frühe, so gegen 9 Uhr 🥴 , trafen wir uns zum Frühstück im Café. Die Boaties, B & S sind mit Vera dann zu einem ihrer amerikanischen Freunde ins Boot eingeschifft um an der Race teilzunehmen. Ernesto ist mit Kees in dessen Boot um mit zusegeln. Wir blieben an Land weil Sylvine es sich nicht zugetraut hat in das Dinghi und später an Bord eines Bootes zu klettern mit ihrem gerade verheilten Fussbruch. Ist zwar schade, aber wir 2 sind ja nun schon öfter mitgesegelt so das wir es eben ausfallen lassen konnten. Wir haben uns dann heute mal intensiver um unsere Wäsche, die Reinigung und Ordnung des CamperVan, unserer Körperpflege und Ruhe gekümmert. Dazu hatten wir einen kleinen Campground genutzt. Heute Abend fahren wir aber zum Hangi nach Russell und werden die dort ausgeschifften Boaties wieder mit nach Opua nehmen. Kein Problem eben mal als Taxi zu fungieren. Mein Bier gibt es dann eben später hier. Morgen, das heute früh der Plan wollen wir Ernestos Geburtstag feiern und irgend etwas gemeinsam unternehmen.

Bis denne ihr lieben Leser...Szambo 😉

10.01.2020, Da sind wir wieder...

Samstag, 11.01.2020

...in der Bay of Islands. Des Morgens noch am 90MilesBeach, am Nachmittag dann in der Bay. Nach unserem Frühstück lud Gabi uns alle nochmals in ihre Lodge zu einem Café. Ok, wir hatten Zeit und so wurde es eine entspannte Stunde mit angeregten Gesprächen. Nach unserer Verabschiedung sind wir dann nochmals an den Beach. Später führte die Route auf dem SH1 bis Awanui, dort auf den SH10 in Richtung Kerikeri. Vorbei an CableBay, CoopersBeach, Mangonui hatten wir dann unseren Lunch in Kaeo. Dort, bei unserem Inder gab es tolles Essen und die Pause mit wohl gefüllten Bäuchen genutzt. Die nächste Pause dann in Waipapa, bevor wir pünktlich wie mit Vera verabredet,  um 17 Uhr in Opua eintrafen. Direkt an der Marina hatten wir Glück mit 2 ordentlichen Stellplätzen. Verwunderlich zwar weil es sonst dort eigentlich immer schwierig ist schon für ein Auto etwas zu finden. Btw, die letzten Meter zum OpuaBoatingClub gelaufen und schon wurden wir alle wieder auf das herzlichste von unseren Freunden Ernesto und Vera, sowie Kees und Elsa begrüßt. Es folgte eine längere Sause mit kühlem Bier und Wein. Um 22 Uhr sind wir dann alle auseinander gegangen um den nächsten Morgen um 9 Uhr gemeinsam zu frühstücken im BoatingCafe...

Ein Gruß aus der BoI vom Szambo 😎