Mittwoch, 21.02.2018

Zurück in Leipzig, 21.02.2018

So,das war es dann mit Vietnam in diesem Jahr. Pünktlich um 5:35 waren wir in Frankfurt nach einem relativ ruhigen Nachtflug. Über Indien am Rande des Himalaja waren Turbulenzen die wir aber angeschnallt durch flogen haben. In Fra dann das Gepäck geholt , erstemal einen Kaffee getrunken und mit dem Bus zum Terminal 1 gegondelt. Bei der DB dann unser Rail&FlyTicket geholt und bis gegen 9 dann auf den ICE nach Leipzig gewartet. Waren es aber noch über 3 Stunden mit der Bahn bis hier her. Taxi nach Hause und dann ein Vollbad!!! 

Von unserer Pause in HaNoi noch die Bilder von der Zuckerrohrsaftmaschine und der Trinkkokosnuss die ich nicht vor enthalten will. 😉

Den Großen Übergepäckkoffer haben wir noch bei XuansMann abgegeben und sind morgen dafür wieder, na was wohl... richtig , zum Essen eingeladen worden...

Das war Asien , ganz persönlich und privat bei unseren Freunden in VietNam 👍🇻🇳👍

Mittwoch, 21.02.2018

Nachtrag, 20.02.2018, Onkel Ho...

...zu besuchen war mein Wunsch. Gestern, an unserem letzten Tag in Vitaminien wollte ich gerne noch in HaNoi einen Besuch machen. Das Mäuseläum ist ein lang gehegter Wunsch, ebenso der See mit der Riesenschildkröte. Gesagt, getan...und hin. Aber bevor es soweit war, wieder ein letztes, gemeinsames Frühstück mit der Großfamilie. Wir wurden dann verabschiedet nach dem Essen in einer Art und Weise wie es kaum möglich schien. Hände schütteln, Umarm7ngen, Küsschen links und rechts. Aber von Tanten,Onkels,Cousins und der...sinen, Opa,Oma...

Dann mit dem Taxi nach HaNoi zum Onkel Ho und der Schildkröte. Die lebt zwar nicht mehr, aber macht ja nichts, kannman trotzdem hinfahren und schauen, wo sie gelebt haben könnte, wenn...

Pünktlich um 15:30 waren wir anschließend am Airport, checkten unter der Aufsicht von Em Biên ein, gaben das Übergepäck von 32,5kg von Xuan mit auf nach Deutschland. 19:00 ging es von NoiBai nach SaiGon, dort um 22:50 weiter nach Frankfurt. Flugroute ganz grob, SaiGon - Bangkok - Rangoon - Dehli - Islamabad - Kabul - Turkmenistan - Nogaische Steppe - südlich Stalingrad- Weißrussland - Polen - Dresden - Frankfurt. 

Bilder folgen unsortiert dazu...  

Szambo 👍🤪👍

Montag, 19.02.2018

Der Regent, Dirigent...

...es regent heute... Luftfeuchte gefühlt 103% im Haus, draußen sogar bestimmt 104% 😉. Dabei sind locker 26* C ohne Sonne... Ätsch für uns EU‘s. Gleich des morgens kommt einer der fast 82 Onkels der Familie Nguyen und lädt uns zum Nachmittag ein, dort zu Abend zu essen. Der Ehrengast ist der Onkel Nr 83, ein pensionierter 3🇻🇳⭐️General. Ein altes Hutzelmännchen, aber sehr charmant und wohl französisch geschult. Dieser alte Herr wirkte aus sich heraus, Statur, Manieren und Ausstrahlung. Als er hörte das ich auch ein alter Soldat war musste ich mit ihm Schnaps trinken und über die alten Zeiten sprechen. Meine Fotos von der BW in meinem Fotocase taten ein Übriges dazu. Der Esstisch war wie jeden Tag völlig überladen, es wurde laufend nach gefüllt und uns platzten schier die Bäuche vom vielen Probieren und Essen. Gott sei Dank, 🙏🏻, gab es heute keinen Schlangenschnaps sondern einfachen englischen Whisky und dazu holländisches HeinekenBier. Wie bei jedem Essen dann der Abschluss mit Tra = Tee. Stark und die Verdauung anregend. Wir wurden in der großen Runde der Familie, ca 50 Personen, verabschiedet, gefragt ob uns Vietnam gefallen hat und ob wir wiederkommen wollen. Unser Dank mit entsprechenden Antworten wurde von Xuan übersetzt und mit Wohlwollen beklatscht. Wir kommen wieder,das ist auf jedenfalls unser Plan! 

Zurück im hiesigen Daheim, wurden unsere Koffer und Tasche vorsortiert und tw. schon gepackt. Morgen um 11:00 kommt das Taxi nach HaNoi. Wir werden noch Onkel Ho in seinem Mausoleum besuchen, uns empfehlen, und dann zum Airport NoiBai fahren. Von HaNoi geht es gegen 19:00 nach SaiGon und von dort um 22:50 nach Frankfurt zurück. Dann werden die 15 Tage in Vietnam für uns dieses Jahr Urlaubsgeschichte werden...

Ob es morgen Bloggt, mal sehen...Szambo 🤪

Montag, 19.02.2018

Eine Kahnpartie...

...der besonderen Art. Nach unserem Tempelbesuch in Bai Dinh sind wir am Nachmittag dann in die Berge gefahren. Ziel war das Weltkulturerbe und Naturschutzgebiet „Trang An“. Wie schon erprobt, lange Anstehen für die Tickets und dann warten das es los geht. Das besondere war die Kahnpartie auf dem großen, verschlungenen See. Wir wurden für 2 Stunden gerudert und so durch die atemberaubende Landschaft gebracht. Dabei ging es durch 8 Höhlen die die einzelnen Seeabschnitte verbinden. Glasklares Wasser erlaubte auch den Seegrund zu erkennen, Seerosen schwammen in den Uferbereichen. Es war wie in einem wunderschönem Film. Ich empfehle auch hier mal bei Wikipedia nach zulesen und die Bilder in Ruhe zu betrachten.  Nach der Kahnpartie wurde erstmal etwas gegessen und Kaffee getrunken bevor es wieder zurück nach Phu Ly ging. 

Szambo, schwer beeindruckt von dem Erlebnis...

Sonntag, 18.02.2018

Bai Dinh Temple today...

... our 1. Adventure. 

Um 6:30 Uhr war das Taxi hier. Zu allererst wurde mit den Duc (Deutschen) Tee getrunken wurde da die Việt noch mit waschen und Haare machen beschäftigt waren. Anschließend fuhren wir zum Frühstück, Pho Ba , in eine Garagen ähnliche Restauratione... 😉

Weiter führte der Weg nach Nimh Bình. Dort sind wir auf einen riesigen Parkplatz entladen worden, mit E-Taxi (TucTuc) zur Tempelanlage Bai Dinh verbracht worden. ! Absolut empfehlenswert !  Lest al selber im Wiki darüber.. Wir waren total begeistert und auch innerlich sehr berührt von dem Flair und dem Feehling dort. 

Allein die gärtnerische Gestaltung der Außenanlagen, wahnsinnig penibel und sauber. Die Tempelanlage piekfein und auch für uns als EU sehr ansprechend und berührend. Ich schäme mich nicht das ich mit Tränen in den Augen und aufgewühlt vor diesen Heiligtümern stand. Wir haben wie alle auch geopfert, gebetet und unseren Segen empfangen. OM .

Lasst die Bilder sprechen und fühlt mit uns. 

Szambo 🙏🏻🌺🙏🏻

Samstag, 17.02.2018

Tet Fest in Vietnam, Jahr des Hundes beginnt

So, nun ist es hier soweit, das lang ersehnte Tet Fest ist da. Neujahr in Asien, Beginn des Jahr des Hundes. Ähnlich wie bei uns auch werden am Vortag noch die letzten Vorbereitungen zum Fest erledigt. Großreinemachen, Waschen, Kochen etc. Um Mitternacht dann ein großes Feuerwerk und Geknalle mit Böllern. Etwa eine halbe Stunde, dann ist wieder Ruhe und am Morgen dann beginnt das Fest. Ein großes Essen im Familienkreis. Auch den Ahnen wird gedacht, auf dem Hausschrein wird geopfert und Räucherwerk entzündet.  Die gegenseitigen Glückwünsche und für jeden, Mann, Frau Kinder ein rotes Briefchen mit einem  symbolischen Geldgeschenk. Glück und Reichtum für jedermann. Im Laufe des Tages kommen dann die Verwandschaft und die Nachbarn zum gratulieren. Dazu wird dann Tee gereicht, Schnaps getrunken und erzählt. Nach einer halben Stunde wieder Aufbruch und es geht zum Nächsten. Abends dann das große Festmahl im erweiterten Familienkreis, locker 2 Stunden essen und trinken. Speisen die wir uns in der Menge und Zusammenstelung nicht vorstellen konnten. Alle Arten von Fleisch,Fisch, Gemüse, Suppen, Süßspeisen und Reis, Reis und nochmals Reis...

Nach dem gemeinsamen Essen wird noch Tee gereicht, wenn der getrunken ist verabschiedet sich die Gesellschaft und man geht zur Ruhe über. Die braucht man dann auch, die Bäuche spannen und alles ist müde...

Geschmückt sind die Häuser, Gärten, Straßen mit Fahnen und Lichterketten, Lampions und Blumenschmuck. Sehr festlich und hübsch anzusehen. Ein paar Bilder dazu, für euch alle ein ganz herzliches Chuc mung nam moi ! ( Frohes neues Jahr).

Szambo aus Phu Ly...💥🥂🇻🇳💥

Donnerstag, 15.02.2018

No News today...

Heute mal einfache Dinge die mir so aufgefallen sind. Alltäglichkeiten auf die hier so niemand schaut. Müllabfuhr = Fehlanzeige, Hausmüll wird verbrannt, irgendwo, vor dem eigenen Grundstück oder im Straßengraben / Bankette. Da liegt dann ein Gestank für unsere Nasen in der Luft der recht penetrant ist. Da ist dann auch schon mal Plastik oder Gummi mit dabei. Egal.

Roller / Kleinkrafträder, jeder(gefühlt) hat mindestens eines. E- Roller sind recht häufig, meist Chin.Fabrikate . Fahrräder werden fast nur noch von älteren Frauen benutzt. Eines haben diese diversen 2Räder gemeinsam, sind sie doch der Lastesel Par excellence .

Reis, wird hier in PhuLy meist direkt selbst angebaut. In den Vororten sind die Folientunnel allgegenwärtig. Der Reis ist sehr aromatisch im Geruch und Geschmack, anders als der uns in EU bekannte und verkaufte. ( liegt wohl an der Wasserbüffeldüngung).

Reinlichkeit allgemein, wir mir scheint lieben es die Vietnamesen sich zu pflegen. Persönliche Sauberkeit ist ein A & O. Selbst die einfachen Menschen haben ordentliche Kleidung an und bewähren sich einen eigenen Chic. Selbst die tw ärmliche Bekleidung scheint angemessen gepflegt.

Freundlichkeit uns gegenüber ist überwältigend. Von allen Seiten kommt ein Hello, ein Thank you, Hi oder zumindest ein strahlendes Lächeln. Wir werden in der Familie, eher Sippe mit Tanten,Onkels, Cousins und Cousinen täglich weiter gereicht. Das ist dann manchmal anstrengend, essen, trinken und dann wieder von vorn. Alkohol wie Reisschnaps, hier heißt er bezeichnenderweise No 1, dann grünen Tee, sehr stark aufgebrüht. CaPhe = Kaffee, stark und gesüßt und mit Milch. 

Ordnung = für mich nicht unbedingt erkennbar, aber es funktioniert alles irgendwie. Ob der Straßenverkehr, die Elektrizität, die Wasserversorgung...nix für uns als Deutsche.

Musik, laut und da asiatisch, nicht unbedingt etwas für unsere Ohren. Schon morgens um 5:30 in voller Lautstärke aus öffentlichen Lautsprechern zur Erbauung der Werktätigen von der Komune übertragen.

Tierhaltung, würde jedem echten Tierfreund die Haare zu Berge stehen lassen. Daran erkennt man hier den echten Stellenwert des Tieres zum Menschen. Artgerecht Fütterung auf dem Level der Erhaltung = Fehlanzeige. Hunde,Katzen, Schweine, Kühe bekommen Speisereste. Vögel wie hier die Tauben und der Singvogel = ungekochter Reis und ab und an auch Wasser. 

Alles sehr gewöhnungsbedürftig für uns...

Mit vietnamesischen Grüßen...🇻🇳🤓🇻🇳 Szambo

Mittwoch, 14.02.2018

Fresstage sind...

...Stresstage!  Heute war es mal wieder so weit. Schon des morgens, so gegen 9 wurde das Frühstück serviert für die Familie . Whow, hört das denn gar nicht auf... Ok, also husch husch husch und nicht gebummelt...ESSEN ! Der Verdauungs-Spaziergang zum Markt endete dann wieder, richtig zum Mittagessen. Boah, nix geht mehr. Mittagsruhe bis um 3, Taxi zum Opa kommt um 4 und dort wartet wieder...ESSEN !

Megaparty mit mindestens 5 Onkels, dazu die Tanten, die Kinder. Geschätzt pro Paar 3 mit Partnern und den Babys dazu. Alles wohl so bei 60 Personen. Nachbarn und Freunde unbekannt. Aber der Patriarch strahlte über seine Familie und wir hatten auch unseren Spaß mit ihm. Ein toller Humor den dieser alte Mann ausstrahlte und uns als Ehrengäste bewirtete. So etwas haben wir noch nie erlebt und sehr berührt über diese Gastlichkeit und Herzlichkeit uns gegenüber.

Nach 3 Stunden kommt wieder das Taxi, es geht heim nach einer super freundlichen Verabschiedung durch Ong (Großvater Nguyen). Wieder daheim platzen uns fast die Bäuche!

Schaut euch die Bilder an, sie sprechen für sich...  

Szambo mit MopsBauch lässt grüßen 🤪

NS: Bernard und Sue können das wohl nach vollziehen aus der Erfahrung aus ihren Asienreisen ... 👍😉👍

Dienstag, 13.02.2018

Die Vorbereitungen laufen...

...TetFest naht.  Gestern sind wir wieder nach HaNoi geflogen um um zum Tet in PhuLy bei der Familie Nguyen zu sein. Als „Wieder Ankömmlinge“ wurden wir wie lang vermisste Familienmitglieder begrüßt. Ein tolles Abendessen und das obligatorische Bia HaNoi waren nun schon Standard. Anschließend setzte/hockte sich alles um eine Matte unter dem Vordach. Es wurden die traditionellen Glückskuchen gepackt. Dabei wurde mittels Holzrähmchen, Bambusstreifen undPalmblättren die Verpackung erstellt. Die Füllung besteht aus einer Schicht Reis, belegt mit 2 Streifen Schweinebauchfleisch, dazu Zwiebelstücke. Als nächstes eine Schicht Bohnenbrei von weißen Bohnen, darüber nochmals eine Schicht Reis. Als Päckchen gefaltet, gepackt und mittels Bambusstreifen verschnürt.  Diese Päckchen werden dann 12 Stunden lang gedämpft in einem grooooßen Topf. Durch das dämpfen zieht das Clorophyll in den Reis und färbt diesen grün.  Die fertigen Reispackerl werden als Glückskuchen zum Tet an Freunde und Nachbarn verschenkt. Gegessen wird er dann bei dem Festmahl und jeder bekommt seinen Anteil am Glück für das nächste Jahr...

Mal ein kleiner Exkurs in Volkskunde, Nahrungstechnis 😉...Szambo 👍🤓👍

 

Montag, 12.02.2018

Stadtverkehr , der normale Wahnsinn...

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